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Calderon Delfine
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George



Anmeldedatum: 16.12.2007
Beiträge: 1188
Wohnort: Deutschland, Nähe Hannover

BeitragVerfasst am: 29.11.2010 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ja klar, Wölfe fressen alles, was sie bequem bekommen können, - da sind sie dem Schwertwal vergleichbar, der auch gerne Sardinen und Heringe nimmt -, aber Wölfe sind ein sehr nostalgisches Beispiel für "Futterkonkurrenten" des Menschen. Tierische Intelligenz reagiert natürlich darauf, wenn Menschen ihnen bequeme "gedeckte Tische" servieren, etwa Schafherden für Wölfe oder Fischzuchtanlagen für Kormorane. Jedenfalls funktionieren die Steinzeit-Reflexe des Menschen immer noch: nach dem jahrzehntelangen systematischen Raubbau an den Aal-Beständen, werden jetzt die Kormorane als "Schuldige" abgeschossen. (In den 80ern hat 'mein' Forstwissenschaftlicher Fachbereich/Wildbiologie noch mit öffentlicher Förderung zusätzliche Nistmöglichkeiten für Kormorane auf den Ewersand-Leuchttürmen angebracht...)

Die Situation im Meer ist vollkommen anders. Auf dem Land gibt es die Bevorratung und Zucht von Tieren als Herden- und Haustiere seit der Steinzeit ('neolitische Revolution'); Fisch-"Herden" existieren in Form von Lachs-Zuchtanlagen erst seit der Neuzeit und die sind kaum durch Raubtiere gefährdet, sie gefährden durch Umwelteinträge, Gen-Veränderungen u.a. vielmehr die "Wild"-Fischbestände. Jedenfalls gibt/gab es im Meer, - abgesehen vom Eisbär für den Eskimo -, keine natürlichen Nahrungs-"Konkurrenten" für den Menschen.
Auf dem Land sind die Mäuse unersetzbare Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Raubtieren und Raubvögeln, - weniger für den Wolf, der frißt alles zwischen Mäuse- und Elch-Größe, zur Not auch Abfälle -, und diese Raubtier-Populationen richten sich nach der Mäuse-Population, - bspw. viele Mäuse = viele Mäusebussarde und viele Füchse.

Die "Mäuse" des Meeres sind kleine Fische wie Sardinen, "Sild", auch Kalmare, die in Schwärmen auftreten und die Nahrungsgrundlage bilden für größere Fische, Seevögel und Wale. Jeder kennt die schönen Bilder von Papageientauchern mit mehr als einem halben Dutzend 'Sild' quer im Schnabel, - das sind fütternde Elterntiere, die als "Sildberin" (Sild-Tragende) auf den Färöern natürlich von der Kescher-Jagd ausgeschlossen sind. Die Tatsache, daß seit etlichen Jahren die Papageitaucherbestände von den Lofoten über die Färöer bis Island zusammenbrechen, ist dem Mangel an 'Sild' und anderen Futterfischen geschuldet, - die Elterntiere finden schlicht kein Futter für ihre Küken. Es wird sich in wenigen Jahren ein 'natürliches Gleichgewicht' einpegeln: keine Futterfische = keine Papageitaucher.
Für diese Katastrophe gibt es - neben Umweltveränderungen - eine entscheidend verantwortliche Ursache: der gewaltige Raubbau der Fischereiwirtschaft an eben diesen "Futtertieren" an den europäischen Küsten: hier ist der Mensch der übermächtige Nahrungskonkurrent für die fischfressenden Raubtiere und -vögel. Raubfische, wie der Kabeljau, folgen den restlichen Futterfischen und versammeln sich folglich dort, wo es noch halbwegs nachhaltig bewirtschaftete Gewässer gibt, z.B. bei Island und den Färöern. Diese Bestände sind dem Ansturm nicht gewachsen und brechen zusammen.
Die großen Naturschutzverbände wie WWF weisen dies in ihren Meeresberichten längst aus, informieren entsprechend und arbeiten daran.
Für die Walschutz-Populisten, Tier-Ideologen und Spendengeld-Ritter eignen sich Kampagnen wie "Rettet die Sardelle!" selbstverständlich überhaupt nicht. Die beten vermutlich jeden Morgen, daß ihnen die färöische Grindwal-Jagd noch lange erhalten bleiben möge.

Ich hingegen drücke die Daumen, daß Island und die Färöer dem Druck "Europas" auf ihre Hoheits- und Fischereigewässer weiterhin werden widerstehen können, - der Papageitaucher als Emblem-Vogel und die traditionelle färöische Grindwal-Jagd sind dazu wichtige Ankerpunkte.
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"Bundin er bátleysur maður"
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Gerald



Anmeldedatum: 25.04.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 18.02.2011 23:18    Titel: Sieg für die Walschützer in der Antarktis Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forengemeinde,

unabhängig von Traditionen hoffe ich, daß die Grindwaljagd bald der Vergangenheit angehört. Ich bin Vegetarier und denke ,damit legitimiert zu sein, mich etwas vehementer als Walfanggegner äußern zu dürfen.

Ob es legal ist oder nicht, bzw. an Terrorismus grenzt:
Das was Sea Shepherd in der Antarktis tut, halte ich für richtig:

(Japans Walflangflotte gibt für dieses Jahr auf und fängt nur 1/5 der sonstigen Menge)

http://www.youtube.com/watch?v=9JXbK6Nu0Cc
http://www.youtube.com/watch?v=3uxsi3810QE
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George



Anmeldedatum: 16.12.2007
Beiträge: 1188
Wohnort: Deutschland, Nähe Hannover

BeitragVerfasst am: 20.02.2011 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Gerald,

keine Sorge, bis jetzt brauchte es, - außer des freundlichen Interesses an den Färöern -, keiner besonderen Legitimation, auch nicht als Vegetarier, um sich in dieses Forum einzubringen, - und Du bist sicherlich nicht der einzige unter den Forumsteilnehmern, der die Wal-Jagd ablehnt. Dieses Forum lebt im übrigen von interessanten Ansichten und Informationen, selbstverständlich auch von Deiner.

Da der färöische Walfang, im Gegensatz zum japanischen, unstreitig vollkommen legal ist, liegt der Umgang damit auch ausschließlich in der Verantwortung der Färinger selbst.
Ich bin gespannt darauf, welchen eigenen Eindruck Du bei Deinem Besuch auf den Färöern von den Meinungen und Diskussionen dort erhalten wirst.
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Gerald



Anmeldedatum: 25.04.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 20.02.2011 01:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Georg,

zunächst mal DANKE für die nette und sachliche Antwort.

Die Färöer interessieren mich sehr, werde dort ja auch im Juni eine Woche Radurlaub verbringen. Dabei geht es natürlich in erster Linie um das Erleben der Natur und die Erholung.

Dennoch finde ich es wichtig, sich mit den geschichtlichen und kulturellen Hintergründen des Reiselandes zu befassen (egal, ob ich nach Marokko, Australien, in den Iran oder auf die Färöer fahre).

"Legal": ich denke, nicht alles, was Recht ist, ist auch gerecht oder richtig. Irgendwie scheint der japanische Walfang ja auch legal zu sein. Es werden wohl im Jahr etwa 1.000 Wale zu "Forschungszwecken" erlegt...

Zu beachten sind sicherlich folgende Punkte:
- ist die gejagte Art vom Aussterben bedroht oder im Vergleich zur Vergangenheit stark dezimiert?
- erfolgt die Jagd aus kommerziellen Gesichtspunkten?
- erleiden die Tiere über einen längeren Zeitraum Qualen?
- wäre die Aufgabe der Jagd machbar, ohne größere wirtschaftliche Nachteile für die betroffenen Bevölkerungsteile / bzw. können von staatlicher Seite Ausgleichsleistungen zur Verfügung gestellt werden?

Zumindest die ersten 3 Punkte scheinen (nach färöischen Quellen...) völlig unterschiedlich zum japanischen Walfang zu sein.

Ein ganz anderes und weites Feld ist für mich aber die Legitimation der Jagd auf wildlebende Tiere überhaupt. Bis auf sehr wenige Ausnahmen (Lebensunterhalt/Selbstversorgung der "eingeborenen" Bevölkerung, die sonst keine anderen Möglichkeiten hätte oder Abwehr von Gefahren (Notwehr)) stelle ich dieses "Recht" komplett in Frage - egal ob es sich um "unsere" deutschen Jäger, Elfenbeinwilderer in Afrika oder Walfänger handelt.
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George



Anmeldedatum: 16.12.2007
Beiträge: 1188
Wohnort: Deutschland, Nähe Hannover

BeitragVerfasst am: 20.02.2011 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Gerald,

wer sich mit den „geschichtlichen und kulturellen Hintergründen seines Reiselandes“ befasst, wird aus seinem Besuch doppelten Gewinn ziehen, besonders wenn es sich, wie bei den Färöern, um im Vergleich zum kontinentalen Europa um so unterschiedliche Entwicklungen handelt. Die Färinger ihrerseits haben ein korrespondierendes Sprichwort: „Gløgt er gestsins eyga“ (Scharf sind die Augen des Gastes), was sich durchaus auf die Wertschätzung der Meinung von Besuchern bezieht.
Mein eigenes besonderes Interessengebiet sind ethno-biologische Fragen, und dazu gehört eben auch der historische und soziale Bezug zur Jagd.

Ich habe oben betont, daß für ihre Wal-Jagd die Färinger alleine verantwortlich sind, weder ich, noch das Forum, noch der DFF haben ein Mandat, geschweige denn ein Interesse daran, diese Jagd und den Verzehr stellvertretend zu rechtfertigen. Das ist in einigen anderen Threads hier ausführlich erörtert worden. Aber wir müssen als „Freunde der Färöer“ sehr wohl ein Interesse am korrekten und fairen Umgang haben.

So wissen wir doch alle, daß der japanische Walfang, den Du zum Vergleich heranziehst, tatsächlich nur "irgendwie legal“ ist, - wegen des vorgeschobenen wissenschaftlichen Deckmäntelchens. Dieses Schlupfloch zu nutzen ist den Japanern aber nur deshalb möglich, weil die organisierten "Walschützer" seit langen Jahren jegliche politische Entscheidungsfindung in der IWC blockieren. Und nur aus dieser absurden Situation ergibt sich den militanten "Walschützern" überhaupt erst die Szene für ihre spektakulären Aktionen.

Der färöische Walfang ist hingegen ganz ohne Tricks ebenso legal wie das Angeln von See-Saiblingen oder die Jagd auf die färöischen Schnee-Hasen. Wenn Du die Legitimität dieser Jagd in Zweifel ziehst, genügt mir Deine grundsätzliche Ablehnung jeglicher Jagd als Argument nicht; - ich respektiere Deine persönliche Überzeugung dazu, aber sie hat sicherlich keine Allgemeinbindung.
Alle ökologischen Wertvorstellungen hingegen, die ich kenne, unterstützen ungeachtet ihres Ursprungs die Idee der Nachhaltigkeit und des Respekts im Umgang und in der Nutzung der tierischen und pflanzlichen Lebewesen und sonstiger Ressourcen. Dies entspricht Deiner ersten und dritten Fragestellung; - wenn man sich darauf verständigen könnte, wäre schon sehr viel gewonnen. Und wenn Du überprüfst, welche Organisationen noch Kampagnen gegen die Färöer fahren, wirst Du darunter die großen Verbände schon lange nicht mehr finden, - nicht weil sie eingeknickt wären, sondern weil diese Jagd zwar gefühlsmäßig umstritten sein mag, aber faktisch ökologisch unschädlich ist.

Die Bedeutung Deines zweiten Spiegelstrich - "kommerziell" – wird mir nicht wirklich klar: Wenn denn die grundsätzlichen Bedingungen der Nachhaltigkeit und des pfleglichen Umgangs eingehalten werden, ist es m.E. für die Jagdbeute ziemlich egal, ob die Jäger sie selbst aufessen oder ob auch die Nachbarschaft Teile davon für ihren Tisch erhandeln können. Auch im SMS, dem Tórshavner Supermarkt, werden regelmäßig, so auch letzte Woche, geringere Mengen Grind angeboten.
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"es ischt beweglich rund um die färörer herrrum"

"Bundin er bátleysur maður"
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u.k.



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Beiträge: 1443
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BeitragVerfasst am: 15.05.2012 18:33    Titel: "Calderon-Delfine" Antworten mit Zitat

Die sog. "Calderon-Delfine" sind seit ein paar Tagen wieder auf Twitter und Facebook unterwegs.
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Hanss



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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 07.04.2013 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Na das sind ja ein paar ganz tolle und super taffe " Männer" auf den Färöer Inseln!
...Um vom Jugendlichen zum Mann zu werden...muß man ein nichts ahnendes friedliches Tier töten.
Warum versuchen diese " tollen Männer " nicht mit blossen Händen einen ausgewachsenen Bären öder eine Bache ohne Waffe oder Falle zu töten ?

Ach ja, da war ja was, die könnten sich ja wehren, das machen Grind Wale ja nicht, die kann man ja auch viel leichter abschlachten.

Wenn die Ihre Männlichkeit beweisen wollen, warum schlagen sie sich
nicht ihre rechte Hand ab ? Na... dachte ich mir.

Jeder halbwegs Intelligente Mensch der Walfang , egal ob auf den Färoer Inseln oder den Japanern in irgendeiner Weise befürwortet oder schön redet und es hinter " 1000 Jahren" Tradition versteckt scheint nicht ganz richtig im Kopf zu sein.
Ich hoffe das die schon getöteten Wale im Meer so viele Giftstoffe aufgenommen haben, dass die Färöer, die diese Wale gegessen haben, alle samt qualvoll an Krebs sterben.
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joachim



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Beiträge: 231
Wohnort: Ahlen

BeitragVerfasst am: 07.04.2013 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Besonders der letzte Satz zeugt von einem konsequenten, tief überzeugtem, ethisch fundiertem Menschenbild und strotzt nur so vor Humanität.

Ich bin beeindruckt, nachhaltig.

JO
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Es ist alles schon gesagt, nur nicht von allen.
Karl Valentin
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1443
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07.04.2013 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

@Hanss

Jeder halbwegs intelligente Mensch würde nicht so einen Scheiß schreiben wie
du.
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1443
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04.03.2015 13:30    Titel: Nochmal "Calderon Delphine" Antworten mit Zitat

"... denn durch Hinzudichten und Verkehren von Fakten, durch oft selektive Darstellung wird zum Beispiel aus einer Fotoreportage über das jährliche [!] Grindadráp auf den Färöer-Inseln [!] (dem Fangen und Schlachten von Grindwalen) ein Initiationsritus unzivilisierter Dänen [!] und ein Abschlachten von "Calderon-Delphinen" aus purer Freunde. 1,7 Millionen Mal wurde der Link zur Adresse mit den verstörenden Bildern blutroter Küsten binnen kürzester Zeit geteilt."

Johanna SPRONDEL: Zur Not muss man eben etwas erfinden,
in: FAZ Nr. 53 vom 4. März 2015, S. N3

(längerer Artikel, die Färöer werden später noch einmal kurz erwähnt)
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