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Wandergebühr für Wanderung zum Trælanípa und Bøsdalafossur
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Ran



Anmeldedatum: 14.05.2014
Beiträge: 162
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 08.04.2019 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ökologisch sind diese Besucher für mich die (Klima-)Katastrophe, aber wenn es gerade "in" ist und Geld bringt. Rolling Eyes Twisted Evil
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Anne



Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 715
Wohnort: Hirstein

BeitragVerfasst am: 10.04.2019 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich dir voll und ganz zu.
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Lupiro



Anmeldedatum: 21.12.2016
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 13.04.2019 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Anne hat Folgendes geschrieben:
Und auch nicht gerade billig (DKK 450 (67 USD)). Für mich war es das dann jetzt. Dann wandere ich da eben nicht mehr.

Ich hätte da eine Geschäftsidee: ein kostenpflichtiger Straßentunnel dorthin. Auf den Färöer ist bislang kein Tunnel so teuer Wink
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1552
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 28.05.2019 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Die Nachricht ist zwar schon etwas älter, aber dennoch Wert, sie hier zu verlinken.

Seit dem 2. April ist die neu errichtete Hütte an der Pforte am oberen Weg (Ovarigøta) bei Miðvágur, wo Touristen in der Regel in die Nípahaga wandern, von morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit besetzt.

Um das Tor zur Außenmark passieren zu dürfen, müssen Ausländer eine Gebühr von 200,00 DKK pro Person bezahlen. Wenn ein Reiseführer gewünscht ist, werden 450,00 DKK pro Person fällig.

https://www.in.fo/news-detail/news/nu-kostar-tad-at-fara-ut-i-traelanipuna/
_________________
Leben heißt, mehr Träume in seiner Seele zu haben, als die Realität zerstören kann.

Leef nu, niet later!
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Anne



Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 715
Wohnort: Hirstein

BeitragVerfasst am: 29.05.2019 07:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wow. Ja, der Container stand im März schon, damals gab es aber nur die Spendendose. Bin mal gespannt, wie viele Leute die Wanderung trotzdem machen und wie viele Einnahmen da zusammen kommen. Letztes Jahr war auf dem Weg richtig viel los.
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ThomasB



Anmeldedatum: 02.11.2016
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 08.07.2019 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe schon einige Reisen in den Norden unternommen, vor allem nach Norwegen und hier vor allem zu den Lofoten.
In 2017 war ich auf den Färöer Inseln und hatte hier in diesem Forum ein paar Fragen und auch meinen Reisebericht geschrieben.

Die Tage wurde ich auf die aktuellen Entwicklungen auf den Färöer Inseln aufmerksam und ich muss sagen, dass ich ziemlich geschockt bin. Als ich 2017 auf die Färöer Inseln reiste war es gerade in Diskussion, ob und in welcher Höhe eine "Betretungsgebühr" für Mykines erhoben werden soll.

Die aktuellen "Gebühren" und Einschränkungen die ich hier und an anderer Stelle gelesen habe, schockieren mich.
Der Weg am Leitisvatn: DKK 455, wer zum Kalsoy Lighthouse möchte DKK 455, der Weg zum Strand bei Saksun DKK 100, der Weg zum Lighthouse auf Mykines DKK 100. Wer auf Vagar zum Blick auf Dranganir möchte, muss einen Führer nehmen der DKK 550. Und einige Wanderungen mehr sind auf der Internetseite der Färöer Inseln aufgelistet, die nicht ohne (zu bezahlendem) Guide gemacht werden dürfen.

Die aktuelle Entwicklung (die Gebühren) empfinde ich als eine dreiste Unverschämtheit.

Visit Faroe und hiking.fo haben in den letzten Jahren über ihre Internetseiten, Facebook und Instagram massiv Werbung für die Färöer Inseln gemacht. Das hat sicher auch einiges an Geld gekostet.
Gleichzeitig hat man Null Euro (oder DKK) in die Infrastruktur investiert. Unter Infrastruktur verstehe ich hier vor allem die Erstellung, Markierung und Ausschilderung von Wanderwegen.

Als wir 2017 auf den Färöer Inseln waren, war der Weg am Leitisvatn der einzige Weg, der "etwas" befestigt und gerade so als Wanderweg erkennbar war. Alle anderen Wege wie der Weg zum Lighthouse auf Mykines, der Weg zum Lighthouse auf Kalsoy, der Weg zum Blick auf Dranganir auf der Halbinsel Vagar waren reine Trampelpfade bzw. die Pfade der Schafe.

Wenn keine befestigten Wanderwege vorhanden sind, darf man sich nicht wundern, wenn Wanderer bei matschigen Wegen auf die Grasnarbe ausweichen (genau das konnten wir bei unserer Wanderung damals auf Mykines beobachten und uns selbst ging es nicht anders).

Ich selbst bin Fachübungsleiter Klettern alpin beim DAV und bin mit dem Thema "Wanderwege" durchaus betraut. Fast alle Wanderwege in den Alpen werden durch Vereine wie den DAV, CAI, CAF, SAC erstellt, gepflegt, befestigt, markiert und instand gehalten. Und für keinen Meter muss eine Gebühr bezahlt werden. Auch nicht dann, wenn diese Wanderwege über privates Grundstück führen.

Ich sehe auch nicht, dass hier die Gebühren für die Pflege von Wegen oder als Entschädigung für die Landwirte erhoben wird. Diese Gebühren werden aus reiner Geldgier erhoben. Siehe Zitat des Vorsitzenden der Saksunbauern hier: http://faeroeer.eu/de/pressbox/pforte-mit-automatischer-bezahlungs-und-zugangskontrolle-wird-aufgebaut/

"Er berichtet, dass er im März draußen am Sandstrand war und dort zwei Gruppen vorgefunden hat, die beide jeweils eine Person dabei hatte, die als Touristenführer gekennzeichnet war. Touristenführer machen Touren kaum umsonst und es kann nicht sein, dass andere Menschen auf unserem Land ihr Geld verdienen und wir nichts davon bekommen."

In den Alpen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich) verdienen tausende Menschen Geld damit, dass sie Menschen in die oder auf die Berge führen. Sie bieten Wandertouren, Fototouren, Raftingtouren, Mountainbiketouren und vieles mehr.
Doch noch nie gab es einen Fall in den Alpen, dass ein Bauer Geld für das Begehen eines Weges verlangte, weil ein anderer damit Geld verdient.

Genau diese Denke, die hier offensichtlich vorhanden ist, stellt für mich die Menschen der Färöer Inseln moralisch auf die unterste Stufe.

Wenn ich die Headline hier lese (http://local.fo/free-no-more-dear-tourist-it-will-now-cost-67-usd-to-hike-from-midvagur-to-traelanipan/) erkenne ich eine klare Botschaft: Touristen sind nicht gewünscht.

Genau das habe ich in meinem aktuellen Blog-Beitrag zusammengefasst (https://natur-photocamp.de/besucht-nicht-die-faeroeer-inseln/).

Ich weiß, hier in diesem Forum sind vor allem Menschen unterwegs, die alles blauäugig sehen und keine Kritik erlauben. Denen möchte ich empfehlen den Umgang mit dem Tourismus in Norwegen (Lofoten) oder Island zu betrachten. Auch diese Spots hatten in den letzten Jahren mit einem massiven Anstieg der Touristenzahlen umzugehen....

Mein Beitrag auf meinem Blog zu dieser Entwicklung erlaube ich mir zu verlinken: https://natur-photocamp.de/besucht-nicht-die-faeroeer-inseln/
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Anne



Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 715
Wohnort: Hirstein

BeitragVerfasst am: 09.07.2019 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme dir bei vielem zu, aber die Färinger moralisch auf die unterste Stufe zu stellen finde ich arg übertrieben.

Du musst da einfach auch unterscheiden zwischen dem Tourismusverband und den Privatleuten. Während der Tourismusverband immer und immer mehr Menschen auf die Inseln locken will, haben die Privatleute halt keinen Bock mehr, dass ihnen die Leute das Land zertrampeln. Und ich kann das gut verstehen. Wenn deine Schafe 200mal am Tag panisch flüchten, dann liefern sie am Ende des Jahres weniger Fleisch, man hat also de facto einen Verlust gemacht. Die eigentliche Krux ist, dass private Landbesitzer hierfür nicht vom Staat entschädigt werden. Also nehmen sie das jetzt selbst in die Hand. Für mich ist das verständlich.

So sollte es aber nicht sein. Denn man kommt sich in der Tat unerwünscht vor und es macht das Wandern extrem teuer. Da sollte eigentlich jetzt die Tourismusbehörde mal aktiv werden und eine Art Kurtaxe oder was auch immer einführen, was dann auf alle umgelegt wird.

Der Weg am Leitisvatn entlang ist übrigens ein angelegter Weg. Das Material wurde (so sah es zumindest aus) per Hubschrauber angeliefert und von Hand eingebaut. Das will auch erst mal bezahlt werden.


Übrigens habe ich gesehen, dass ein ganz kleines Stück des unteren Weges auch schon befestigt wurde und dort auch schon die Bodenplatte für einen weiteren Container gebaut wurde. Ich gehe also davon aus, dass der Weg auch nächstes Jahr wieder eröffnet wird und man auch dort bezahlen muss.

Die allermeisten Färinger, mit denen ich gesprochen habe, sind übrigens strikt gegen Wandergebühren. Soviel zu deinem Rundumschlag gegen alle Färinger, die auf der untersten moralischen Stufe heraumvegetieren.
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Henner Jordan



Anmeldedatum: 12.02.2007
Beiträge: 44
Wohnort: Homberg (Efze)

BeitragVerfasst am: 11.07.2019 13:07    Titel: unterste Stufe??? Antworten mit Zitat

Danke, Anne. Ich hätte es drastischer ausgedrückt. Herr B. sieht wohl seine Geschäftsinteressen als Reisefotograf beeinträchtigt.
_________________
Mit besten Grüßen

H. Jordan
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1491
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11.07.2019 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Einiges könnte ich unterschreiben, aber dieser Satz ist Quatsch:

[quote="ThomasB"]

[...]

Ich weiß, hier in diesem Forum sind vor allem Menschen unterwegs, die alles blauäugig sehen und keine Kritik erlauben. [...]
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1491
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 11.07.2019 15:29    Titel: Wandern auf den Färöern Antworten mit Zitat

es war einmal ...
Broschüre ca. 2014

https://old.visitfaroeislands.com/media/276297/VFI_Hiking_UK_HQcompressed.pdf
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1491
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.07.2019 16:07    Titel: Kostenpflichtige Wanderwege (2019) Antworten mit Zitat

Kostenpflichtige Wanderwege

https://visitfaroeislands.com/see-do/hiking/guidelines-restrictions/

Info aus dem
FÄRÖER REISEFÜHRER 2019
www.visitfaroeislands.com
Druckausgabe S. 8

"AKTIVITÄTEN
WANDERN
...
Es empfiehlt sich, sich vor einer Wanderung bei der nächsten Touristeninformation über Wetterverhältisse,
örtliche Besitzlage und etwaige lokale Einschränkungen der Verkehrsfreiheit
[zu erkundigen]."

Dieser Satz fehlt noch in der Ausgabe 2018, S. 8


Zuletzt bearbeitet von u.k. am 16.07.2019 14:35, insgesamt einmal bearbeitet
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1552
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 14.07.2019 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme hier auch vielen Punkten zu, aber dass hier im Forum nur Leute unterwegs sind, die alles blauäugig sehen und keine Kritik erwünschen, dieser Satz ist wirklich überflüssig gewesen und absolut nicht richtig.

Wir fahren seit vielen Jahren mehr oder weniger jährlich auf die Färöer und wir haben erlebt, wir ab dem Jahr 2017 der Tourismus massiv zugenommen hat und sehen auch die Folgen, die inzwischen nicht mehr zu übersehen sind. Die wohl negativste Folge ist die Abzockerei von nicht vorher informierten Urlaubern mit den zum Teil utopisch hohen Wandergebühren. Das kenne ich so aus keinem anderen Land und das war für uns schließlich der Grund, unsere Sommerurlaube nicht mehr auf den Färöern zu verbringen.

Solche Wandergebühren gehen gar nicht, das ist ein absolutes no-go. Auf der anderen Seite haben wir auch absolutes Verständnis für die Landbesitzer betroffener Gebiete, dessen Schafe inzwischen erheblich weniger Gewicht auf die Waage bringen und dessen Lämmer später geboren werden, weil sie vom Frühsommer an Tag wie Nacht immer wieder aufgescheucht werden. Ein Freund erzählte von seinem Bruder, der ein vielbewandertes Stück Land besitzt und der sich nicht mehr anders zu Helfen wusste als das ganze Gebiet abzusperren und Gebühren zu erheben. Für die Zukunft hat er einen geteerten Wanderweg zum Endpunkt der Wanderung geplant - der gegen Gebühr bewandert werden darf.

Dafür habe ich in sofern Verständnis, als das er von seinem Land leben muss und die Landeigentümer vom Land bzw. vom Tourismusverband alleine gelassen werden. Auf der anderen Seite, aus Sicht des Besuchers und Wanderers, bin ich nicht bereit, für die Begehung eines Wanderweges zu bezahlen.

Das Problem, welches jetzt besteht, hätte damals, bevor die Werbeaktionen begonnen wurden, schon bekannt sein müssen. Denn in der Regel kommen nach einer massiven Vermarktung (über die sozialen Medien) erheblich mehr Urlauber. Dass die Färöer nur eine sehr begrenzte Zahl an Urlaubern verkraften kann, ist in Anbetracht der Landschaft und klimatischen Verhältnisse selbsterklärend und sollten die betroffenen Färinger, die die Kampagnen ins Leben gerufen haben, wissen.

Und nun? Noch wäre es früh genug, den Strom abebben zu lasseen, ohne größeren Schaden anzurichten.

Und was passiert? Es werden weitere Hotels gebaut und ausgebaut, weitere Flugzeuge bestellt (4 neue Airbus 320neo mit jeweils 188 Plätzen) und neue Flugziele angeflogen. Nach Paris folgt im September New York und im Gespräch ist weiterhin Amsterdam und im Mai 2020 gibt es zumindest kurzzeitig Direktflüge von München. Das zeugt nicht davon, dass man bei den Verantwortlichen der Landesregierung, Visit Faroe Islands und Atlantic Airways irgendein Problem erkannt hat. Stattdessen macht man weiter, immer mehr Touristen auf die Inseln zu holen und baut die dafür noch nicht vorhandene Infrastruktur und kauft die dafür noch nicht vorhandenen Transportmittel.

Wenn das so weitergeht, ist das, was wir jetzt sehen, erst der Anfang.
_________________
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Ran



Anmeldedatum: 14.05.2014
Beiträge: 162
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18.07.2019 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wir waren 2014 und 2015 auf den Färöer. Und ich bin zutiefst erschüttert, wie schnell sich die Gegebenheiten dort ändern. Ich hatte noch soviel vor auf diesen bezaubernden Inseln, aber dieser Boom schreckt mich ab. Damals sind wir an vielen Hot-Spots vorbeigelaufen.😉
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Anne



Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 715
Wohnort: Hirstein

BeitragVerfasst am: 21.07.2019 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, das Ding ist aber, dass die "All inclusive"-Touristen ja auch wirklich nur die Standard-Hotspots anlaufen. Wir waren ja dieses Jahr im Juni da, und außer auf Mykines und dem Slaettaratindur habe ich so gut wie keine anderen Touristen gesehen. Wenn man auf Mykines übernachtet, ist man nach Abfahrt der Fähre alleine mit den Einheimischen. Auf Suduroy habe ich keine anderen Touristen gesehen, auf keiner Wanderung und an keinem Hotspot. Nur Färinger. Auf Svínoy und Fugloy waren wir außer den Einheimischen die einzigen, die ausgestiegen sind. Ansonsten waren noch ca. 4 Touristen mit auf der Fähre, die nur die Tour mitgefahren sind.

Es gibt gewisse, völlig überrannte Hot Spots, aber genauso auch noch immer Stellen, wo man ganz alleine ist oder vielleicht mal Färinger trifft.

Übrigens scheint die Wandergebühr am Leitisvatn zu wirken. Wir waren mit einem Freund dort angeln und haben in der Zeit nur 2 oder 3 Wanderer gesehen. Als ich dort letztes Jahr im Juli wanderte, sind mir bestimmt 20-30 Leute entgegen gekommen.


Zuletzt bearbeitet von Anne am 22.07.2019 17:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Matthias2



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Beiträge: 669
Wohnort: Leichlingen

BeitragVerfasst am: 21.07.2019 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für das Update, Anne! Das deckt sich mit unseren Erfahrungen vom Juli 2016, wo ja auch nicht gerade wenige Touristen unterwegs waren. Es hat sich an einigen Stellen geknubbelt, an anderen tollen Plätzen waren wir hingegen überrascht, dass wir die einzigen Touristen waren. Insbesondere mit Fugloy und Suðuroy haben wir die gleichen Erfahrungen wie du gemacht. Da wir die Hotspots im Zentrum und Norden nun kennen, würden wir beim nächsten Mal definitiv mehr Zeit auf Suðuroy einplanen (wir waren nur einen Tag dort, es war wunderbar). Für alle, die sich durch die vielen Meldungen und auch Berichte hier im Forum abgeschreckt fühlen, ist das hoffentlich ein Anlass ihre Planungen noch einmal zu überdenken und zu überlegen, wie man einen Färöer-Aufenthalten in der Hauptsaison auch so gestalten kann, dass man noch seinen gewünschten Freiraum hat.
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