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Literatur: Färöer

 
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Christian Schöne



Anmeldedatum: 20.08.2005
Beiträge: 518

BeitragVerfasst am: 05.07.2020 08:41    Titel: Literatur: Färöer Antworten mit Zitat

Hier einmal eine Zusammenstellung von Büchern über die Färöer, deren Erscheinen angekündigt ist:

Woggon, Tobias: Tour du Nord, Die Gestalten-Verlag, 196 Seiten, EUR 29,90, erscheint am 27.08.2020:

Zum Inhalt:

Entdecken Sie die weiten Landschaften der nördlichen Hemisphäre. Der Radfahrer Tobias Woggon nimmt die Leser mit auf eine Reise durch die Abgeschiedenheit der Färöer-Inseln, die fantastische Vielfalt der isländischen Landschaften, die unberührten Bergketten Grönlands, Schottlands raue Natur, die russische Taiga in Kamtschatka und die Wälder des deutschen Erzgebirges. Das Buch enthält Empfehlungen für Touren in diesen Regionen für Radfahrer und Gespräche mit Anwohnern, die ihre Lieblingsrezepte mit einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung teilen.
Über den Autor

Tobias Woggon reist mit seinem Mountainbike durch die ganze Welt. Früher fuhr er bei internationalen Wettkämpfen auf dem Rad, aber er vermisste es, die Gebiete und die Menschen in den Ländern, die er bereiste, kennen zu lernen. Tobias Woggon veranstaltet in ganz Europa Multimediashows, bei denen er über seine Reisen spricht.


Zaugg, Klaus: Sieben Reisen zu den Enden der Welt, Knapp-Verlag, 192 Seiten, 23,-- EUR, erscheint im OKtober 2020

Zum Inhalt:

Klaus Zaugg reist zu den sieben Enden der Welt
Wo endet die Welt? In alten Kulturen gingen die Menschen davon aus, dass die Welt an einem Punkt oder entlang eines Randes abrupt einfach endet. Heute wissen wir um die Kugelgestalt unserer Erde. Und doch gibt es Orte, die uns vorkommen, als seien wir am Ende der Welt angelangt. Klaus Zaugg hat in Begleitung seiner Partnerin Wanda Frischknecht Länder und Orte besucht, die in ihrer paradiesischen Schönheit oder auf eine unheimliche, beklemmende Art und Weise wirken wie das Ende der Welt, wie wir sie kennen und verstehen: ein Land wie Nordkorea, einsame Inseln wie Ascension, das letzte Überbleib-sel von Atlantis, Städte wie Lhasa, die Endstation der höchsten Eisenbahn der Welt, oder den Napf, den unbekannten Mittel-punkt der Schweiz, wo alle Wege enden.

• Mayotte, äusserster Zipfel der EU, 101. Departement von Frankreich, Insel bei Madagaskar
• Ascension, bei St. Helena, nur mit der britischen Luftwaffe erreichbar und Insel ohne Privatbesitz
• Corvo, kleinste und westlichste Insel der Azoren, westlichster Punkt von Europa
• Fogo, Neufundland, eine der Enden der Welt der «Flat Earth»-Religion
• Nordkorea
• Färöer, die Insel der Hippie-Schafe
• Napf, der unbekannte Mittelpunkt der Schweiz

Klaus Zaugg, geboren 1957, lebt im bernischen Oberaargau in Auswil und arbeitet seit 40 Jahren je nach Bedarf als Chronist, Reporter, Poet, Kolumnist, Polemiker oder Analytiker für verschiedenste Medien, gilt als ruhelose Edelfeder und ist zweimal als Sportjournalist des Jahres ausgezeichnet worden.


Rasmussen, Steintór: Rache aus der Tiefe des Meeres. Ein Färöer-Krimi (Band 2), edition-Krimi Verlag, 300 Seiten 13,-- EUR, erscheint am 1.10.2020

Zum Inhalt:

Eigentlich hatten die sechs Freundinnen aus Norðvík ein entspanntes gemeinsames Sommerwochenende in Gjógvará geplant. Doch in der Nacht nach ihrer Ankunft geht ein Haus im Dorf in Flammen auf und ein Lehrer wird erhängt in seinem Schuppen gefunden. Und plötzlich ist auch Bjørg, eine der Freundinnen, verschwunden.

Die herbeigerufene Polizei versucht, das Rätsel zu lösen, doch keine Spur hilft weiter. Sollte der einsame Gummistiefel eines vermissten Fischers, der weiter südlich aus dem Meer gefischt wird, auf irgendeine Weise mit den Verbrechen in Verbindung stehen? Und was ist mit Bjørg, ist sie ein Opfer des Meeres geworden?

Steintór Rasmussen ist ein preisgekrönter Sänger und Songwriter von den Färöer Inseln. Seine umfangreiche Liedersammlung ist zu einem zentralen Bestandteil des kulturellen Erbes der Färöer geworden. Von Kritikern hochgelobt werden nicht nur seine musikalischen Texte, sondern auch seine Talente als Schriftsteller. Rasmussen lebt in seiner Heimatstadt Klaksvík, wo er als Lehrer, Autor und Unternehmer arbeitet.


Blomberg, Hary: Männer vom Meer. Eine Erzählung von den Färöern, Edition A. B. Fischer, 128 Seiten, 20,-- EUR, erscheint am 05.01.2021

Als der Roman des schwedischen Autors Harry Blomberg über das Leben auf den Färöern 1931 erstmals in deutscher Übersetzung erschien, beschrieb er eine Welt, die rau und archaisch wirkte. Die Menschen auf den Inseln im hohen Norden lebten wie ihre Vorväter von der Gunst des Meeres. Der Fang der Grindwale und die Jagd auf Seevögel an den atemberau-benden Steilküsten gliederten das Jahr, im Winter lagen die Inseln beinahe abgeschlossen vom restlichen Europa.
Blombergs faszinierender Text erzählt zugleich die Entwicklungsgeschichte von Ole Jakob, einem Fischersohn, der in dieser unwirtlichen Umgebung lernen muss, erwachsen zu werden und Verantwortung zu tragen.
Nun liegt dieses versunkene Stück nordischer Erzählliteratur erstmals wieder in deutscher Sprache vor, behutsam überarbeitet und dem heutigen Sprachempfinden angenähert von Klaus-Jürgen Liedtke.

Harry Blomberg, geboren 1893 in Strängnäs, war ein schwedischer Schriftsteller und Übersetzer. Als Sohn eines Händlers wuchs er in Stockholm im proletarischen Mileu einer Baptistengemeinde auf und hing sozialistischen Ideen an. Nach dem frühen Tod der Mutter häufige Wohnortwechsel. Von 1916 bis 1917 besuchte er die Brunsvik Folk High School. Lange Wanderungen durch Dalarna und Norrland. Arbeitete als Typograf in Stockholm. 1918 Mitarbeiter der schwedischen Schriftstellervereinigung. Als Herausgeber einer Studentenzeitschrift veröffentlichte er zum ersten Mal Gedichte und viele Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften. Er unternahm zahlreiche Auslandsreisen und veröffentliche diverse Romane und Reisebeschrei-
bungen, die z. Teil in mehrere europäische Sprachen übersetzt wurden. Er selbst übersetzte u. a. die Romane Knut Hamsuns.
Harry Blomberg starb 1950 in Borlänge.


Das Buch ist zwar sehr teuer, da das Original aber auch antiquarisch (fast) nie angeboten wird, ist die Neuausgabe trotzdem sehr erfreulich.


Siri Ranva Hjelm Jacobsen: Island (englisches Taschenbuch), Pushkin-Verlag, 160 Seiten, ca. 17,-- EUR, erscheint am 01. Juli 2021

Zum Inhalt:

A lyrical, moving tale of love, loss and belonging, across three generations of a Faroe Islands family

Death brings the young woman back to the Faroes, the windswept rocky islands of the north where she has never lived but which she has always called home. There she finds her stories entwining with those of her ancestors as she searches for a way to connect with Faroese culture. But is "home" just a place name, or something more?

Island is a literary tale of exile and homecoming, split across three generations of a Faroe islands family, strongly inspired by the author's own family history. It is a beautiful story of emigration and immigration, and of what it means to belong.
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Christian Schöne



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BeitragVerfasst am: 12.07.2020 04:49    Titel: Ergänzung Literatur: Färöer Antworten mit Zitat

Ergänzung:

Leichsenring, Wolf: Färöer ISLAND Grönland - Inseleinsichten, 360*medien - traveldiary, 226 Seiten, EUR 16,95, erscheint am 01.08.2020

Inhalt:

Mit seinem Wohnmobil begibt sich der „hoteluntaugliche“ Reisejournalist Wolf Leichsenring auf eine dreimonatige „Inseltour“ in den Nordatlantik. Die Färöer-Inseln und Island durchstreift er dabei mit seinem eigenen Fahrzeug. Ein Abstecher per Flugzeug führt ihn für knapp zwei Wochen nach Grönland.

Während eines Stopovers auf den Färöern haben es ihm besonders die kleinen Fischersiedlungen, aber auch die lebendige Hauptstadt Tórshavn angetan.

Auf Island durchstreift er nicht nur die Küstenregionen dieses Naturparadieses – Offroad-Exkursionen gewähren ihm auch einen Einblick in das von Vulkanen und Gletschern geprägte gebirgige Hochland.

Nach aufregendem und spannendem Flug über Grönlands Inlandeis bereist der Globetrotter per Schiff die dortige Süd- und Westküste, rund 1000 Kilometer gen Norden – bis zum ewigen Eis.

Wie in den Berichten über seine früheren Langzeittouren bringt der Reisejournalist auch dieses Mal seine einzigartigen „Inseleinsichten“ zu Papier und lässt so eine breite Leserschaft an seinen Eindrücken teilhaben.
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Christian Schöne



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BeitragVerfasst am: 29.07.2020 06:07    Titel: Ergänzung II Antworten mit Zitat

Charcot, Jean-Baptiste: Reisen zu den Faröern, BoD-Verlag Books on Demand, 96 S, EUR 18,90, ISBN: 9783751971041, erschienen am 13.07.2020

Inhalt:
Die Faröer Inseln waren für den berühmten Polarforscher Jean-Baptiste Charcot ein faszinierender Archipel, den er wie kaum eine andere Region in der Welt liebte.

Jean-Baptiste Charcot (geboren 1867) wurde auf Wunsch seines Vaters Jean-Martin Charcot, seines Zeichens ein berühmter Neurologe, Arzt. Nach dem Tod der Eltern erbte er ein ansehnliches Vermögen und widmete sich fortan seinem Hauptinteresse: dem Meer und der Seefahrt. Charcot absolvierte Reisen nach England, Irland, Island, zu den Shetland-Inseln, den Färöern und Jan Mayen.
Mit seinem Schiff "Français" unternahm er 1904-1905 eine Antarktis-Expedition, deren wissenschaftliche Ausbeute beträchtlich war. Etwa 1000 km Küstenlinie wurden kartiert, die wissenschaftlichen Ergebnisse füllten 18 Bände. Unmittelbar nach seiner Rückkehr begann Charcot mit den Planungen für eine zweite Expedition, um der Frage nachzugehen, ob Antarktika ein Kontinent oder nur eine Gruppe eisbedeckter Inseln war. Mit seinem neuen Schiff "Pourquoi Pas?" hielt er sich von 1907 bis 1910 erneut in der Antarktis auf. Eine im Januar 1910 entdeckte Insel wurde nach dem Vater des Entdeckers Charcot-Insel genannt. Die Ergebnisse dieser Expedition bestätigten Charcots Rang als bedeutender Polarforscher. Die Royal Geographical Society verlieh ihm 1911 die Patron´s Medal für seine wissenschaftlichen Arbeiten während beider Antarktisexpeditionen.
Nach seiner zweiten Reise kehrte Charcot nie mehr in die Antarktis zurück, arbeitete aber regelmäßig in den nördlichen Polargebieten. In den Nachkriegsjahren unternahm er jährliche wissenschaftliche Schiffsreisen in verschiedene Teile des Atlantiks und widmete sich besonders der Erforschung Ostgrönlands. Im September 1936 geriet er mit der "Pourquoi Pas?" vor Island in einen schweren Sturm. Das Schiff lief auf den Hnokki-Felsen am Eingang des Borgarfjördur auf und sank, nur ein junger Steuermann überlebte.


Gavin, Francis: Island Dreams: Mapping an Obsession (English Edition), Canongate Books, 256 S., ca. EUR 22,50, ISBN: 978-1786898180, erscheint am 26. Januar 2021

Inhalt:

In Island Dreams, Gavin Francis examines our collective fascination with islands. He blends stories of his own travels with psychology, philosophy and great voyages from literature, shedding new light on the importance of islands and isolation in our collective consciousness. Comparing the life of freedom of thirty years of extraordinary travel from the Faroe Islands to the Aegean, from the Galapagos to the Andaman Islands with a life of responsibility as a doctor, community member and parent approaching middle age, Island Dreams riffs on the twinned poles of rest and motion, independence and attachment, never more relevant than in today's perennially connected world. Illustrated with maps throughout, this is a celebration of human adventures in the world and within our minds.

Gavin Francis is an award-winning writer and doctor. He is the author of four books of non-fiction, including Adventures in Human Being, which was a Sunday Times bestseller and won the Saltire Scottish Non-Fiction Book of the Year Award, and Empire Antarctica, which won Scottish Book of the Year in the SMIT Awards and was shortlisted for both the Ondaatje and Costa Prizes. He has written for the Guardian, The Times, the New York Review of Books, and the London Review of Books. His work is published in eighteen languages. He lives in Edinburgh, Scotland.
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