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Trom – Tödliche Klippen

 
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Maria



Anmeldedatum: 29.05.2014
Beiträge: 74
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 09.10.2022 18:53    Titel: Trom – Tödliche Klippen Antworten mit Zitat

Die aus sechs Folgen bestehende Serie Trom gibt es bei Arte am 6. und 13. Oktober. Man kann bereits alle 6 Folgen in der Arte Mediathek sehen, so dass man flexibel ist, wann man sich die Folgen ansehen will.
Ich habe mir den ersten Teil angesehen. Als Autor:in wird Jógvan Isaaksen im Nachspann erwähnt. Da es sich bei Jógvan Isaaksen um einen Mann handelt, erübrigt sich eigentlich das Genderzeichen – nur ganz so nebenbei.
Die Aufnahmen sind atemberaubend. Schon allein deshalb ist es wert, sich die Folgen anzusehen. Denn die Serie spielt wirklich auf den Färöern.
Es beginnt damit, dass die Tierschutzaktivisitin Sonja a Heygg bedroht wird. In ihrem Bett findet sie ein Stück blutendes Walfleisch. Normalerweise blutet Fleisch nicht mehr, wenn es vom Körper abgetrennt ist. Hier ist aber das ganze Bett vollgesaut. Ein Freund oder Bekannter von ihr, Paul ,(englische Aussprache im Film), im Färöischen Páll (also Poadl) hat einen Autounfall, bei dem vermutlich jemand nachgeholfen hat. Dank der Überwachungskamera mitten in der Pampa kann die Polizei den Unfall später nachverfolgen.

Sonja a Heygg (á eigentlich, was man ungefähr wie oah ausspricht, so ein bisschen wie der Laut eines Papageitauchers; aber es wird fleißig „a“ gesagt) nimmt Kontakt zu dem ihr unbekannten „investigativen“ Journalisten Hannis Martinsson auf, und zwar per Videocall, da es „persönlicher“ ist. Und wie ihr Mutter Aurora erzählt hat, ist Hannis ihr Vater, wovon er nichts weiß, und Autor:in Jógvan Isaaksen vermutlich auch nicht, denn in keinem seiner Bücher taucht eine Tochter Sonja auf.

Sonja läßt ihre Tochter bei ihrer Mutter und versteckt sich. Eine Freundin meldet sie bei der Polizei als vermisst, als Sonja nicht zur Kundgebung in Gasadal erscheint. Gasadal, wie Gásadalur im Film ausgesprochen wird. Ob eine Kundgebung in dem 18-Seelen-Dorf Sinn macht, ist fraglich. Werden wohl auch nicht so viel gekommen sein. Und warum gerade in Gásadalur, wo es keine Walfangbucht gibt, demnach dort keine Wale gefangen werden können, habe ich nicht verstanden.

In Sandagard (Sandagerði bei Tórshavn) wird ein Grind gesichtet. Eine sogenannte „Tierschutzorganisation“, die stark an Seashepherd erinnert, obwohl sie im Film einen anderen Namen hat, mischt sich in den Walfang ein.
Man findet im Wasser treibend eine Tote. Hannis Martinsson erkennt sie sofort als seine Tochter.
Ich dachte bei der Szene, wo die Frau im Wasser treibt, und Hannis sie dort herausholt, dass die beiden Schauspieler bestimmt unglaublich gefroren haben müssen, denn auf den Bergen liegt noch Schnee.
Sonjas Mütze fand die Polizei übrigens in Gásadalur, die ermittelnde Polizistin konnte die Mütze sofort als Sonjas identifizieren, was ich schon erstaunlich fand.
Damit endet die erste Folge.
_________________
Blindur er bókleysur maður
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Matthias2



Anmeldedatum: 23.08.2005
Beiträge: 684
Wohnort: Leichlingen

BeitragVerfasst am: 14.10.2022 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Du gibst meine Eindrücke gut wieder. Wir haben die Folgen in der Arte Mediathek schließlich im Original mit Untertitel gesehen, weil uns die Synchronstimmen und auch die Aussprache (du sprichst es ja an) überhaupt nicht gefallen haben. Im Original ist es viiiel angenehmer, es fallen aber auch weitere Merkwürdigkeiten auf: So spricht Hannis Martinsson, der ja von den Färöern stammt, nur Dänisch. Gleichzeitig scheinen aber alle dänisch sprechenden Figuren Färöisch zu verstehen. Naja... Es ist aber erstaunlich, dass die meisten Schauspieler von den Färöern sind, was mich sehr gefreut hat. Ich finde, dramaturgisch und schauspielerisch gibt es deutlich bessere nordische Krimiserien, aber die Bilder sind wirklich toll - und sollte es eine zweite Staffel geben, bin ich wieder dabei.
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Anne



Anmeldedatum: 08.01.2007
Beiträge: 866
Wohnort: Hirstein

BeitragVerfasst am: 23.10.2022 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, es ist in der Tat so, dass viele auf den Färöern lebende Dänen Färöisch zwar verstehen, aber selbst nicht sprechen. Auch innerhalb von Familien, wie ja auch in der Familie der Chefermittlerin. Kenne das auch selbst aus dem färöischen Freundeskreis und finde das daher nicht weiter verwunderlich.
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