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Färöer Herbst 2008

 
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d.w.



Anmeldedatum: 28.05.2006
Beiträge: 884
Wohnort: Witten an der Ruhr

BeitragVerfasst am: 28.10.2008 01:48    Titel: Färöer Herbst 2008 Antworten mit Zitat

Hier einige fotografische Impressionen, die Ende September-Anfang Oktober 2008 entstanden sind.



Nicht immer schien die Sonne - Blick auf Koltur



Dasselbe wenige Tage später. War schon oft hier oben, aber noch nie im Schnee.



Ein beliebtes Motiv - Vestaravág in Tórshavn. Und das Anfang Oktober!



Das kleine Tinganes und die große NORRÖNA !



Nólsoy mit Schneekappe Anfang Oktober??? Etwas ungewöhnlich, meinten die Einheimischen
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Bundin er billeysur maður. (Aktualisierte Fassung eines altbekannten färöischen Sprichworts, gehört im September 2014 von einem Färinger)
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Arne



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 2239
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 28.10.2008 08:31    Titel: Re: Färöer Herbst 2008 Antworten mit Zitat

d.w. hat Folgendes geschrieben:

Nólsoy mit Schneekappe Anfang Oktober??? Etwas ungewöhnlich, meinten die Einheimischen


Aber sehr dekorativ. Very Happy
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1499
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 28.10.2008 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Nólsoy mit Mütze. Very Happy
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Leben heißt, mehr Träume in seiner Seele zu haben, als die Realität zerstören kann.

Leef nu, niet later!
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Christian Schöne



Anmeldedatum: 20.08.2005
Beiträge: 457

BeitragVerfasst am: 28.10.2008 20:34    Titel: Foto-Reisebericht Antworten mit Zitat

Detlef: Vielen Dank für die schönen und eindrucksvollen Fotos Deines letzten Färöeraufenthaltes. Das macht Lust auf mehr... Du scheinst ja schon auch gutes Wetter mitbekommen zu haben.
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d.w.



Anmeldedatum: 28.05.2006
Beiträge: 884
Wohnort: Witten an der Ruhr

BeitragVerfasst am: 29.10.2008 02:28    Titel: Re: Foto-Reisebericht Antworten mit Zitat

Christian Schöne hat Folgendes geschrieben:
Detlef... Du scheinst ja schon auch gutes Wetter mitbekommen zu haben.


Ja, schon, aber nicht nur !!!

Als wir am späten Samstagabend des 4. Oktober mit dem Wagen von einem Besuch in Klaksvík nach Tórshavn zurückfuhren, erlebten wir unterwegs ein Unwetter, wie es mir bei uns zu Hause noch nie in meinem Leben untergekommen ist, wenn ich im Auto unterwegs war. In Klaksvík hatte es bei der Abfahrt schon so geregnet und gestürmt, dass uns der Weg von der Haustür der Gastgeber zum Wagen wie ein Spießrutenlauf vorkam. Trotzdem nahm ich es da noch nicht so ernst. Sobald wir in Lorvík aus dem Nordinseltunnel hinausgekommen waren, wurde uns schnell klar, dass die Rückfahrt kein Spaziergang werden würde. Als wir aus dem Tunnel zwischen Lorvík und Göta herausgekommen waren, sahen wir uns unvermittelt dem Sturm, der aus Richtung Kambsdalur kam, ganz ungeschützt ausgesetzt. Bereits als wir an Göta vorbeifuhren, sagte meine Frau entnervt: "Wenn es hier ein Hotel gibt, will ich jetzt hier übernachten." Ich konnte ihr nur sagen: "Hier gibt's kein Hotel."
Als wir dann auf der anderen Seite des Berges am Skálafjord entlang in Richtung Nordwesten fuhren, kam es noch schlimmer. Der Sturm aus Norden jagte schräg von vorne dicke Regenschauer gegen den Wagen, so dass ich dort, wo man sonst locker die erlaubten 80 km (und meistens noch etwas mehr) fahren kann. mit bestem Willen nur noch 40 Km fahren konnte. Und selbst das fand meine Frau noch zu schnell. Die letzte Strecke vor der Tankstelle, wo die Straße nach Strendur abzweigt, war am schlimmsten. Manchmal konnte ich nach vorne überhaupt nichts mehr sehen - bloß noch die Lichter der Scheinwerfer - weil die Regenschauer, die der Sturm gegen die Frontscheibe jagte. wie eine Sturzflut an der Scheibe hinunterflossen. Da half auch kein Scheibenwischer mehr. Ich hatte nur noch einen Gedanken: Da müssen wir durch, und wir kommen da auch durch. Ich habe mich wohl noch nie so auf das Fahren konzentriert wie in diesen Minuten.
Als wir schließlich die Sundbrücke passierten, hatte die Gewalt des Sturmes nachgelassen und sich auf zentraleuropäisches Ausmaß reduziert, so dass ich den Rest der Rückfahrt nach Tórshavn beinahe schon als Erholung empfand. Hinterher fiel mir wieder ein, dass die Wettervorhersage für den Abend schweren Sturm angekündigt hatte, aber als wir am späten Nachmittag nach Klaksvík aufgebrochen waren, hatte ich das wieder vergessen.
Und meine Frau schwor, sie würde n i e wieder bei so einer langen Fahrt mitfahren.

Am Sonntagnachmittag machten wir einen Besuch in Lorvík. Als wir unseren Gastgebern von der stürmischen Rückfahrt am Vorabend erzählten, meinten sie, das sei noch keineswegs das Schlimmste. Wir fuhren gegen 18 Uhr von Lorvík zurück - d.h. noch bei Tageslicht - denn um 19 Uhr hatten wir noch einen Besuch in Tórshavn vor uns. Wir fuhren also -vom Nordinseltunnel abgesehen - dieselbe Strecke wie am Abend vorher. Alles war wie total umgewandelt. Kein Sturm, kein Regen, es kam sogar noch etwas Sonne durch. Ich konnte wieder locker die 80 kmh fahren. Kurz gesagt, eine wunderschöne Rückfahrt nach Tórshavn.
Noch dieser Tage sagte meine Frau, sie sei nun doch froh, dass sie trotzdem nach Lorvík mitgefahren sei. Wie hatten jemand besucht, den wir dabei zum ersten Mal persönlich kennen lernten, eine Schweizerin, die seit mehr als 25 Jahren auf den Färöern lebt. Und es war ein sehr erfreulicher Besuch, der uns am Ende auch noch eine richtige Überraschung bescherte.
Davon will ich hier auch noch berichten, obwohl das mit dem färöischen Wetter gar nichts zu tun hat. Aber es war ein Erlebnis, wie man es in dieser Art wohl nur auf den Färöern erlebt, halt etwas typisch Färöisches.
Während wir in Lorvík mit den Gastgebern zusammen saßen, fiel mir plötzlich wieder ein, dass ich doch in den neunziger Jahren einen färöischen Lehrer kennengelernt hatte, der in Lorvík wohnte. Ich hatte ihn sogar zweimal in Lorvík besucht. Deshalb erzählte ich das der Gastgeberin und fragte sie: "Wohnt er vielleicht noch in Lorvík?" Darauf sie. "Er ist unser Nachbar." Dann ging sie zum Telefon und telefonierte. Fünf Minuten später kam der Nachbar rein. Wir erkannten uns sofort wieder, obwohl es mindestens zehn Jahren her waren, dass wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Er ging noch einmal in sein Haus und kam kurz darauf mit seiner Frau zurück, die ich noch nicht kannte. Als ich ihn zum letzten Mal besucht hatte, war er Witwer mit zwei kleinen Kindern gewesen.
Er drückte mir eine deutsche Bibel in die Hand und bat mich, eine Widmung hineinzuschreiben. Da fiel mir wieder ein, dass ich ihm seinerzeit auf seine Bitte hin eine deutsche Bibel besorgt hatte. Aber ich hatte damals nichts hineingeschrieben. Und nun gab er mir nach mindestens zehn Jahren die Gelegenheit, das Versäumte nachzuholen.
Zum Abschied meinte die Gastgeberin: "Jetzt habt Ihr zwei Gründe, wieder nach Lorvík zu kommen."

Auf den Färöern muss man immer auf Überraschungen gefasst sein - egal, was.
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Frank



Anmeldedatum: 25.05.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02.06.2009 14:41    Titel: Fotos Faroer Inseln Antworten mit Zitat

Das sind wirklich tolle Fotos. Die Landschaft muss ja wunderbar sein. Besonders das Bild mit den bunten Häuschen am Hafen gefällt mir. Ich freue mich schon auf meine erste Reise zu den Faroer Inseln Very Happy

LG, Frank
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