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Heini Havreki, erster evangelischer Pfarrer der Färöer

 
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Arne



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BeitragVerfasst am: 26.02.2009 16:41    Titel: Heini Havreki, erster evangelischer Pfarrer der Färöer Antworten mit Zitat

Ich habe mal den Wikipedia-Artikel über Heini Havreki überarbeitet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Heini_Havreki

Anregungen, Kritik und stillschweigende Korrekturen offensichtlicher Fehler sind wie immer ausdrücklich erwünscht.
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u.k.



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BeitragVerfasst am: 15.04.2009 19:41    Titel: Wie Heini Havreki seine Ehefrau Herborg kennenlernte Antworten mit Zitat

Heini Havreki kam als Schifbrüchiger auf die Färöer (Version etwa wie:)

http://de.wikipedia.org/wiki/Heini_Havreki

Als kleine nette Ergänzung dazu:

"Die Jungfrau, die Heine zuerst sah, hatte kurz zuvor einen seltsamen Traum gehabt. Sie ging am Strand und fand dort einen Schlüselbund, an dem alle Schlüssel bis auf einen verrostet waren. Den blanken steckte sie in ihren Gürtel, die anderen warf sie weg. Sie erzählte diesen Traum ihrer Muhme. Die wußte gleich die Deutung: ´Das wird dein Mann, Herborg, vom Meer wird er kommen.` Nun erfüllte sich der Traum, sie gab Hein ihr Jawort.

Der Heirat standen aber zuerst Schwierigkeiten entgegen, da die Inseln noch katholisch waren (...).


aus: Else ZIMMERMANN-OST: Färöer (...), Stuttgart 1938, S. 34
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George



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BeitragVerfasst am: 16.04.2009 10:12    Titel: Re: Wie Heini Havreki seine Ehefrau Herborg kennenlernte Antworten mit Zitat

u.k. hat Folgendes geschrieben:
aus: Else ZIMMERMANN-OST: Färöer (...), Stuttgart 1938, S. 34

Jetzt mit dem zweiten Zitat aus "Else" hast Du es geschafft, - hab's mir soeben auch bestellt Smile
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u.k.



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BeitragVerfasst am: 18.04.2009 10:08    Titel: Dr. Else Z.-OST: Färöer, Stuttgart 1938 Antworten mit Zitat

Das Buch von Dr. Else ZIMMERMANN-OST (geb. Ost) über die Färöer (1938) ist wirklich - obwohl leicht angebräunt - eine gute Einführung mit schönen sw. Fotografien (von der Autorin und Henry KOEHN). Meine Bibliothek hat es noch in zwei Exemplaren. Volles Programm: "Informationen zur färöischen Natur und Kultur, zu den Lebens- und Wirtschaftsweisen der Färinger und zur färöischen Geschichte." (Zit. aus der Färöer-Bibliographie 1998, S. 229). Ausführlich beschreibt die Autorin in eigenen Kapiteln u.a. Groß-Dimun, die Sagen-Insel, Mogens Heinason, der färöische Seeheld, den Vogelfang und Das altfärische Bauernhaus; Bauten und Geschichte des Bischhofssitzes Kirkebö. Ihre Quellen waren u.a. DEBES und GRABA. Im Ggs. zu vielen Autoren, die die Färöer nie (oder nur sehr kurz) bereist haben, aber trotzdem alle "färöischen Merkwürdigkeiten" in ihren Berichten schildern, hat E. Z-O. die Inseln mit eigenen Augen gesehen.

Das Buch ist anscheinend ihr einziges geblieben und auch das einzige in der Reihe Hohenstaufen-Länderbücher aus dem Hohenstaufen-Verlag Stuttgart, der etwa von 1938 bis 1944 existiert hat.

Auf den Namen der Autorin stößt man im Archiv des Hamburger Abendblattes als Leserbriefschreiberin Anfang der 70er Jahre.
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George



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BeitragVerfasst am: 29.04.2010 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Durch ein Foto in der E-Bucht Dragon Rock and Tindholm bin ich wieder auf den Fotografen Henry Koehn (1892-1963) gestoßen; aus anderem Zusammenhang als dem o.a. Buch kannte ich ihn nicht.
Inzwischen weiß ich, daß er über lange Jahre Reiseführer der Insel Sylt verfaßt hat; auf Sylt hat er auch Käfer gesammelt, - u.a. zusammen mit Ernst Jünger.
Im Zusammenhang mit den Färöern habe ich nichts über ihn gefunden. Aber es sollte eigentlich mehr als die paar Illustrations-Fotos von ihm geben...
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Christian Schöne



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BeitragVerfasst am: 29.04.2010 20:50    Titel: Henry Koehn Antworten mit Zitat

Ich finde die Fragestellung nach Henry Koehn sehr interessant.
In zahlreichen Artikeln sind Fotos von H. Koehn abgebildet:

Breyer, Richard: Eruopäische Nordmeerlandschaften der fernen Inseln. In: Europäiche Begegnung, 2. Jg., 1962, Heft 8/9, S. 49-55

Der Königsbauer von Kirkjubö. In: Der Feuerreiter, Köln, 13. Jg. 1937, S. 116-118 (10 Abb.)

Krenn, Ernst: Die Schriftsprache des kleinsten germanischen Volkes. In. Der Norden, 14. Jg., 1937, S. 279-286

Ich bin mir fast sicher, dass es weitere fotografische Veröffentlichungen gegeben hat. Ebenso ist z. B. der Fotograf Hilmar Pabel mit einigen Färöer-Fotos bekannt geworden. Allerdings ist es bislang (von einer Ausnahme) nicht gelungen, Veröffentlichungen nachzuweisen, obwohl es sie sicher gegeben hat.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Färöer-Interessierte hier weitere Fundstellen auftun würden...
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Christian Schöne



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Beiträge: 493

BeitragVerfasst am: 30.04.2010 06:54    Titel: Henry Koehn Antworten mit Zitat

Nachtrag:

- Henry Koehn: Die Färöer. Ein Bildbericht. In: Atlantis. VII. Jg., 1935, S. 209-222 (23 Abb.)

- Henry Koehn: Die Färöer. Ein Inselreich im Nordmeer. In: Der Norden. 12. Jg., 1935, S. 311-319 (12 Abb.)

- Henry Koehn: Schmetterlingsfang auf den Färöer. In: Entomologische Zeitschrift., 50. Jg., 1936/37, S. 417-420 (3 Abb.)
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u.k.



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BeitragVerfasst am: 30.04.2010 10:51    Titel: Kriegsverwaltungsrat in Brüssel 1940 Antworten mit Zitat

Henry Koehn

* 20. Juni 1892 Hamburg; gest. 1. Mai 1963 Kampen/Sylt

u.a. 1940 Kriegsverwaltungsrat im besetzten Brüssel
(KVR "und Sachbearbeiter für Kunstschutz beim Militärbefehlshaber in Belgien und Nordfrankreich")

Diese Epoche seines Lebens wurde in den deutschen Nachrufen nicht gewürdigt.
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George



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BeitragVerfasst am: 03.05.2010 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Im Sylt-Führer von Henry Koehn, der auch Sylter Beauftragter für Naturschutzund Landschaftspflege war, gibt es einen kurzen Färöer-Bezug:
Zitat:
„Sylt ist durch die Großzügigkeit und Großartigkeit seiner Natur eine Einmaligkeit, die es unbedingt zu schützen gilt. Auf Sylt ist die Natur mit ihren Wirkfaktoren stärker als der Mensch. Es gibt nur wenige Landschaften solcher Art in Europa. Hierzu gehören beispielsweise die Färöer mit ihren Strömungen, Brandungen, Stürmen, Niederschlägen und ihrer gebirgigen Kargheit und Inselisolierung. Schwächt oder zerstört man die Naturkraft von Sylt durch überhandnehmende Zivilisierung, durch Boden- und Bauspekulationen, wie überhaupt durch Verbauung der freien Landschaft, dann nimmt man ihr die Kernkraft und damit einen wesentlichen Teil ihrer Heilkraft für Körper und Geist."

(Henry Koehn: SYLT - Ein Führer durch die Inselwelt, 1960, Hamburg)
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