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Suðuroyartunnilin

 
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Julian Thomsen



Anmeldedatum: 13.05.2018
Beiträge: 50
Wohnort: Kelheim

BeitragVerfasst am: 09.03.2019 09:06    Titel: Suðuroyartunnilin Antworten mit Zitat

Ich habe folgenden färöischen Artikel zum Suðuroy-Tunnel ins Deutsche übersetzt:

https://dagur.fo/hesi-skulu-fyrireika-suduroyartunnilin

Die Gedankenspiele zum Suðuroy-Tunnel finden nun in einer Arbeitsgruppe Fortsetzung. Allein der Gedanke eines Damms zwischen Skarvanes und Skúgvoy / Skúvoy beflügelt die Fantasie [...].

Diese Gruppe soll den Suðuroy-Tunnel vorbereiten

Gemäß Verkehrsprojektplanung stößt der Tunnel auf Skúvoy an die Oberfläche

Es ist nur ein Tag vergangen, als Heðin Mortensen, Landesverkehrsminister, dem Løgting einen neuen Verkehrsprojektplan vorgelegt und auf der Gesprächsbühne berichtet hatte, dass der neue Tunnel nach Suðuroy binnen 11 Jahren befahren werden soll und hierfür ein Planungskomitee einberufen wurde.

Das Verkehrsministerium berichtete heute, dass es zusammen mir Landesverkehrsminister Heðin Mortensen ausgemacht hat, eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel einzusetzen, Möglichkeiten, Vor- und Nachteile für den Bau eines Tunnels von Sandoy nach Suðuroy zu untersuchen und zu erläutern.

Das Ministerium schätzt, dass eine Voruntersuchung bedeutsam ist, während die Bauarbeiten am Sandoy-Tunnel im Gange sind, sodass es auch während der Bauphase möglich ist, mögliche Vor- und Nachteile eines Baubeginns des Suðuroy-Tunnels abzuschätzen.

Sowohl der Direktor als auch der Vorstandsvorsitzende der Eysturoy/Sandoy-Tunnelgesellschaft, Teitur Samuelsen und Bergur Poulsen, sind Mitglieder der Arbeitsgruppe, wobei Bergur Poulsen zudem zum Arbeitsgruppenleiter gewählt wurde.

Weitere Arbeitsgruppenmitglieder sind: Armgarð Steinholm, Bauamt, Theresa Kreutzmann, Beraterin, Einar Brimnes, Ingenieur, Gudmund Mortensen, Geschäftsmann, Barbara Thomsen, Prokuristin, Ingibjørg Berg, Beraterin und Tórir Michelsen, Finanzministerium.

Die Bohrarbeiten zum Suðuroy-Tunnel sind ein großes Bauprojekt, welches erst angegangen werden kann, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Daher werden zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe u.a. auch die Erstellung einer Kostenschätzung, eines Zeitplanes sowie die Prüfung von Finanzierungsmöglichkeiten gehören.

Ein Tunnel von Sandoy nach Suðuroy wäre 23 km lang. Das Bauamt empfiehlt daher, dass eine Lösung gewählt wird, die einen Oberflächentransit auf Skúvoy vorsieht, da somit eine merkliche Verkürzung des langen Tunnels auf 17 km möglich wäre. In dieser Lösung müssten dann insgesamt 26 km Tunnellänge vorgetrieben werden.

Folgendes steht im Projektplan zum Suðuroy-Tunnel: „Der eine Tunnel beginnt, bevor er den bebauten Bereich Sandurs erreicht und tritt auf Skúvoy an die Oberfläche – er wäre 9 km lang. Auf Skúvoy würde ein 400 m langer Straßenabschnitt anstehen, bevor erneut in den Tunnel gefahren würde, der nach Sandvík führt. Dieser Tunnel ist 17 km lang. Eine andere Möglichkeit als ein Tunnel von Sandoy nach Skúgvoy wäre ein Damm oder eine Brücke von Skarvanes nach Skúgvoy. Dann wäre es auch möglich, den Abraum aus dem Südtunnel zu nutzen. Obwohl der Sund zwischen Skarvanes und Skúgvoy „nur“ 30 m tief ist, würden dann noch 2/3 der Baumaterialien für den Dammbau fehlen. Das Unterbaumaterial, das aus großem Felsgestein bestehen muss, da es im offenen Meer liegt, müsste andernorts ersprengt werden. Eine 4 km lange Brücke zwischen Skarvanes und Skúgvoy würde nach Schätzungen 1,6 Milliarden DK kosten. Im Zusammenhang mit der Geologie, in der der Tunnel erwartungsgemäß liegen wird, sind verschiedene Erkundungen für eine gute geologische Ortskenntnis entlang der Strecke notwendig, um danach letztlich den Tunnelverlauf festzulegen.“
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