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Färöisch Wikipedia
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Erik



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 757
Wohnort: Sonderburg

BeitragVerfasst am: 11.11.2006 11:33    Titel: Färöisch Wikipedia Antworten mit Zitat

Färöisch (färöisch føroyskt, dänisch: færøsk, daraus abgeleitet die deutsche Bezeichnung färöisch im Gegensatz zu veraltet färingisch) ist eine westskandinavische Sprache, die von mindestens 44.000 Menschen auf den politisch zu Dänemark gehörenden und weitreichende Autonomierechte besitzenden Färöern sowie weiteren Färingern im Ausland gesprochen wird.

Die Gesamtzahl der Muttersprachler auf der Welt ist unklar. Schätzungen reichen von 60.000 bis zu 100.000, wobei die erstere Zahl als realistisch einzuschätzen ist, während die höhere Zahl darauf spekuliert, welche Nachkommen von Muttersprachlern aktiv färöisch sprechen, was schwer belegbar ist.

Färöisch ist damit eine der kleinsten unter den lebenden germanischen Sprachen (indogermanische Sprachfamilie).
Føroyskt er Indo-evropeisk mál. Tað hoyrir til Vesturnorrønu málættina (saman við íslendskum, norskum og hinum nú útdeyða norn).

Bygdarmál í FøroyumÍ Føroyum tosa 48.000 fólk føroyskt, í Danmark uml. 21.000 og í Íslandi uml. 5.000, so samlaða talið av fólkum, ið duga føroyskt liggur um 85-90.000


http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4r%C3%B6ische_Sprache

http://fo.wikipedia.org/wiki/F%C3%B8royskt_m%C3%A1l


Zuletzt bearbeitet von Erik am 12.11.2006 18:04, insgesamt einmal bearbeitet
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d.w.



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BeitragVerfasst am: 12.11.2006 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will einfach einmal mit einem praktischen Beispiel anfangen – allerdings eher für etwas Fortgeschrittene im Färöischen.
Als Mitte der neunziger Jahre der damalige Polizeichef (fúti) der Färöer, Mogens Nepper-Christensen, eine Aktion startete, um solche Färinger aufzuspüren, die heimlich Schnaps brannten, erschien in der Zeitung SOSIALURIN eine passende Karikatur von Óli Petersen. Sie trug die Überschrift: Tjóðarhetjur.
(Leider kann ich die Karikatur hier nicht wiedergeben. Wen sie interessiert, dem sende ich sie gerne per Internet.)
Sitzen da zwei färöische Typen ganz entspannt vor einem verschlossenen Holztor und unterhalten sich (Óli Petersen, der Starkarikaturist von SOSIALURIN, liebt es, die färöische Volksmeinung wiederzugeben, indem er zwei Typen sich unterhalten lässt, und dabei kommt dem Text immer eine mindestens so große Bedeutung zu wie der Zeichnung).
Fragt der eine: „Hvat heldur tú at Nólsoyar-Páll hevði gjørt – hevði hann livað í dag?“
Antwortet der andere: „Heimabrent avgjørt heimabrent!“
Ich wollte die Karikatur in der Zeitschrift des DFF abdrucken lassen, und musste dazu den Text übersetzen. „Ist doch leicht“, dachte ich:
Überschrift: Nationalheld
Frage: „Was meinst du, was der Nólsoyar Páll gemacht hätte – hätte er heute gelebt?“
Antwort: „Selbstgebrannten, bestimmt Selbstgebrannten!“
Aus der Antwort können wir zunächst einmal lernen, dass „Selbstgebrannter“ auf Färöisch nicht „sjálvbrent“ oder gar „svartbrent“ heißt, sondern „heimabrent“, „Hausgebrannter“ – was ja meistens zutrifft.

Bloß, bei meiner Übersetzung der Frage stutzte ich nach mehrmaligem Durchlesen, und plötzlich wurde mir klar, dass ich die Frage s o , wie es hier steht, nicht übersetzen durfte.
Nun bin ich gespannt, ob unsere Färöischexperten erkennen, was an meiner Übersetzung der Frage falsch war.
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Arne



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BeitragVerfasst am: 12.11.2006 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, das übersteigt meine Sprachkenntnisse, da einen Fehler in der Übersetzung zu sehen, zumal ich nur für einen Moment stutzte, ob da ein Witz in der Doppelbedeutung von "gera" (1. machen; 2. gären) sein könnte. Ist da aber nicht, da das Supinum von 1. gjørt ist und von 2. gerað. (Siehe hierzu im deutschen Wiktionary: http://de.wiktionary.org/wiki/gera )

Aber das ist wahrscheinlich überhaupt nicht der Punkt...
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d.w.



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 02:13    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Frage war: Ist der Satz „Hvat heldur tú at Nólsoyar-Páll hevði gjørt – hevði hann livað í dag?“ richtig übersetzt mit: „Was hätte der Nólsoyar-Páll gemacht – wenn er heute gelebt hätte?“

Es geht hier weder um Vokabel- noch um Grammatikkenntnis, sondern allein um logische Überlegung.
Wider allen grammatischen Augenschein kann die richtige Übersetzung nur lauten:
„Was w ü r d e der Nólsoyar-Páll machen, wenn er heute leben w ü r d e ?“ Erst mit dieser Übersetzung bekommt die Frage des einen der beiden Färinger überhaupt einen Sinn.

Es ist schon spät, deshalb jetzt nicht mehr dazu.
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Klaus



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja nur eine "halb"grammatikalische Feinheit, die den Sinn des Satzes kein wenig verändert. Ich hätte ihn jetzt auch anders übersetzt.

Aber: „Hvat heldur tú at Nólsoyar-Páll hevði gjørt – hevði hann livað í dag?“ - er redet seinen Gesprächspartner mit "du" an, wo ist die Anrede in der 2. Übersetzung im Deutschen??? Da hast du das ins Passiv übersetzt. Darum halte ich die erste Version für richtiger.
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Arne



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, das ist mir gar nicht aufgefallen, dass man das im Deutschen nicht so sagen kann. Eigentlich hätte ich vorgewarnt sein sollen, denn in Richard Kölbls "Färöisch Wort für Wort" steht ja der schöne Satz:

Eg hevði fegin viljað havt kaffi/te/eina øl

Ich hätte gerne gewollt gehabt Kaffee/Tee/ein Bier

...was natürlich übersetzt wird mit:

Ich hätte gerne einen Kaffee/Tee/ein Bier
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Klaus



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt. Aber irgendwie komme ich immer noch nicht so recht dahinter, warum in dem färöischen Satz jemand mit "du" praktisch persönlich angesprochen wird und im Deutschen ins Passiv übersetzt wird. Question Wo ist der Trick? Wink
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Arne



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, diese Konstruktion ist ja nur eine stilistische Freiheit. Textnäher wäre die Übersetzung:

Was glaubst du, würde Nólsoy-Paul machen, wenn er heute leben würde?
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Klaus



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, vielen Dank. Ich dachte schon ich könnte kein Färöisch mehr... Wink
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d.w.



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BeitragVerfasst am: 13.11.2006 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Klaus, danke für Deine Aufmerksamkeit. In meinem Beitrag vom 13.11. hatte ich den Satzteil:„Was meinst du,“ ganz einfach vergessen. Aber da lag ja auch nicht das Problem.

Arne, mit Deinem Hinweis auf das Zitat in Richard Kölbls „Färöisch Wort für Wort“, S. 94, liegst Du schon richtig. Der Satz dort passt ebenfalls als Beispiel, aber beim genaueren Hinsehen nicht mehr so gut. Er ist kein Bedingungssatz, und mir geht es hier um die Bedingungssätze. Übrigens frage ich mich, ob man sich in der von Richard Kölbl angedeuteten Gesprächssituation so kompliziert ausdrücken sollte, wie er das vorschlägt. Wenn die Gastgeber mich fragen, ob ich etwas trinken möchte, dann kann ich doch einfach sagen: „Ja takk, ger so væl at geva mær kaffi/te/eina øl.“ Das skandinavische „ja takk“ sollte man mit „Ja bitte“ übersetzen, denn „Ja danke“ klingt im Deutschen verwirrend, weil wir das „danke“ nur in der Verbindung „Nein danke“ benutzen.

Das Problem, an das ich denke, ist Folgendes. Das Färöische kennt bei den Verben keine Konjunktivformen. Wie können wir also unsere deutschen Konditionalsätze (Bedingungssätze) Satzschemata, die mit „ich hätte“, „ich würde“, „ich wäre“ oder auch „hätte ich“, würde ich“, „wäre ich“ anfangen, ins Färöische übersetzen? (Dass ich hier die erste Person als Beispiel gewählt habe, ist rein zufällig).

Antwort: Wir müssen im Färöischen die entsprechenden Formen im Plusquamperfekt (vollendete Vergangenheit) verwenden.
Also: „eg hevði verið“ oder“eg hevði gjørt“. Wörtlich übersetzt heißt das: „ich war gewesen“ bzw. „ich hatte gemacht“.
Wenn es sich um einen Bedingungssatz handelt, der etwas beschreibt, das in der Vergangenheit hätte geschehen können, dann müssen wir übersetzen: „ich wäre gewesen“ bzw. „ich hätte gemacht“.
Wenn aber der Bedingungssatz von etwas handelt, das in der Gegenwart geschehen könnte, dann müssen wir übersetzen: „ich würde sein“ bzw. „ich würde tun“.
Wir müssen also bei den färöischen Bedingungssätzen immer genau überlegen: Handelt der Satz von etwas Gegenwärtigem oder von etwas Vergangenem? Danach richtet sich dann unsere Übersetzung.

Nun noch ein schönes Beispiel, das ich früher schon unter dem Thema „Färöische Witze“ gebracht habe:
Ein Autofahrer aus Klaksvík kommt nach Tórshavn und fährt verkehrt durch eine Einbahnstraße. Er wird natürlich prompt von einem Polizisten angehalten, der ihn belehrt, dass er in falscher Richtung in einer Einbahnstraße gefahren sei. Der Klaksvíkinger entschuldigt sich, er kenne sich in Tórshavn nicht aus. Darauf der Polizist, nach einem kurzen Blick aufs Nummernschild: „Hevði tú verið úr Havnini, so hevði tú sjálvandi fingið bót.“ Hier ist von der Gegenwart die Rede. Deshalb muss die Übersetzung hier lauten „Würdest Du aus Tórshavn sein (oder auch umgangssprachlich: wärst du aus Tórshavn), dann würdest du selbstverständlich ein Bußgeld (aufgebrummt) bekommen (oder auch umgangssprachlich: bekämst du selbstverständlich ein Bußgeld aufgebrummt).
Mit ein bisschen Überlegung müsste klar sein, dass in diesem Fall die Übersetzung „Wärst du aus Tórshavn gewesen, dann hättest du selbstverständlich ein Bußgeld bekommen“ falsch ist, auch wenn sie grammatisch näherliegend zu sein scheint.

Ich will auch hier nicht verschweigen, was der Polizist als Begründung dafür sagte, dass er dem Klaksvíkinger kein Bußgeld aufbrummte:
„Men tú ert frá Klaksvík, tað man vera straff nokk!“ - „Aber du bist von Klaksvík, das ist ja wohl Strafe genug!“ Das hat den Klaksvíkinger sicher mehr getroffen als ein mögliches Bußgeld.

Im zweiten Teil der Schlussbemerkung des Polizisten steckt eine färöische Sprachbesonderheit, auf die ich beim nächsten Mal eingehen möchte. Was ist das wohl?
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Arne



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BeitragVerfasst am: 14.11.2006 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Welche Sprachbesonderheit? Dass fär. munna im Gegensatz zu dän. monne gebeugt wird, aber fär. man wie dän. mon übersetzt werden kann, was ein klares Adverb ist (und von monne abgeleitet).

Wörtlich übersetzt steht da: das mag Strafe genug sein
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d.w.



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BeitragVerfasst am: 14.11.2006 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Arne hat Folgendes geschrieben:
Welche Sprachbesonderheit? Dass fär. munna im Gegensatz zu dän. monne gebeugt wird, aber fär. man wie dän. mon übersetzt werden kann, was ein klares Adverb ist (und von monne abgeleitet).

Wörtlich übersetzt steht da: das mag Strafe genug sein


Genau das, Arne!!! Allerdings, der sprachliche Umgamg mit dem färöischen "munna" ist wesentlich umfangreicher und komplizierter als der mit dem dänischen "mon". Das von mir zitierte Beispiel ist ja noch einfach. - Im übrigen: Was bist Du für ein Frühaufsteher, dass Du schon vor acht Uhr am Computer sitzt!
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Arne



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BeitragVerfasst am: 14.11.2006 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

d.w. hat Folgendes geschrieben:
Allerdings, der sprachliche Umgamg mit dem färöischen "munna" ist wesentlich umfangreicher und komplizierter als der mit dem dänischen "mon".


Bezeichnenderweise verzichtet das Føroysk-donsk orðabók ja auch auf die Übersetzung man - mon. Für einen Dänen liegt es natürlich nahe, das selber zu denken, zumal munna = monne sehr wohl dort steht und die etymologisch richtige Bedeutung zeigt.

Über das Nudansk Ordbog kam ich dahinter, dass mon (wohl) natürlich von monne (mögen) kommt und ursprünglich der Präsens davon war, aber inzwischen nur noch als Adverb existiert.

Zitat:
Im übrigen: Was bist Du für ein Frühaufsteher, dass Du schon vor acht Uhr am Computer sitzt!


Das ist Zufall. Normalerweise stehe ich nicht vor acht - halb neun auf. Ich habe es mir aber abgewöhnt, mich noch einmal umzudrehen, wenn es erst kurz nach sieben ist. Vielleicht wird einem mit dem Alter die Zeit wertvoller.
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Klaus



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BeitragVerfasst am: 14.11.2006 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Puh, also der Übungssatz war schon gut. Aber für sprachliche Feinheiten brauch's bei mir noch etwas. Aber ich schaue hier mal weiter zu, daraus kann man ja nur lernen.
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Leef nu, niet later!
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d.w.



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BeitragVerfasst am: 14.11.2006 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Arne hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Im übrigen: Was bist Du für ein Frühaufsteher, dass Du schon vor acht Uhr am Computer sitzt!


Das ist Zufall. Normalerweise stehe ich nicht vor acht - halb neun auf. Ich habe es mir aber abgewöhnt, mich noch einmal umzudrehen, wenn es erst kurz nach sieben ist. Vielleicht wird einem mit dem Alter die Zeit wertvoller.


Da bin ich ja beruhigt. Ich habe noch nie kurz nach sieben vor dem Computer gesessen, aber öfter noch nachts um drei. "Náttaravnur" (Nachtrabe) nennen die Färinger so einen.
Ja, wenn ich von einem gerne noch mehr hätte, dann ist es Zeit. Je älter ich werde, desto stärker der Wunsch. Warum muss der Mensch überhaupt schlafen? Was für eine Zeitverschwendung! Aber ohne, das geht leider nicht.
So wie bei dem Bauern, der seinem Gaul das Fressen abgewöhnen wollte und sagte: "Jetzt hab ich das verdammte Vieh endlich so weit, dass er kein Futter mehr braucht, und da krepiert er mir doch tatsächlich!"

Übrigens, das wäre mal was, die Geschichte ins Färöische zu übersetzen!
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