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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1571
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 14.11.2006 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

d.w. hat Folgendes geschrieben:
Übrigens, das wäre mal was, die Geschichte ins Färöische zu übersetzen!


Detlef, das wäre doch mal was. Deine Gelegenheit, dein Lebensewerk zu schaffen, eine Geschichte bzw. ein kleines Buch aus dem Deutschen ins Färöische zu übersetzen und rauszubringen. Wink
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Leben heißt, mehr Träume in seiner Seele zu haben, als die Realität zerstören kann.

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d.w.



Anmeldedatum: 28.05.2006
Beiträge: 885
Wohnort: Witten an der Ruhr

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Klaus, gut, dass Du dieses Mal den Smiley dahinter gesetzt hast, sonst hätte ich Lust, Dir wegen dieses Vorschlags (Habe natürlich den Bestseller "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" gelesen) an die Gurgel zu gehen.
Das Döneken vom Bauern, der seinem Ross das Fressen abgewöhnen wollte, ins Färöische zu übersetzen, das ist schon eine gute Übung, sozusagen eine Etüde für Fortgeschrittene. Denn sie verlangt intimere Sprachkenntnisse als etwa das Schreiben einer Mail auf Färöisch, was für mich schon eher Routine ist.
Aber prinzipiell gilt für mich: Schon bei etwas umfangreicheren Texten sollte man nur in seine eigene Sprache übersetzen, aber nie aus ihr.

Was dabei herauskommt, wenn man diese Regel missachtet, kann man sehr gut an dem Heft "Färöer, eine Perle im Nordatlantik" studieren, das Postverk Føroya vor wenigen Jahren herausgebracht hat. Das Heft ist vom Layout und der Bebilderung her fantastisch, auch der Text ist informativ und die Übersetzung ist sogar grammatisch fast fehlerfrei (Da muss irgendein Färinger ganz gut Deutsch können!). Trotzdem ist der deutsche Text eine Zumutung. Als ob Postverk Føroya keinen Deutschsprachigen hätte auftreiben können, der den Text noch einmal stilistisch überarbeitete!
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u.k.



Anmeldedatum: 16.08.2005
Beiträge: 1522
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 08:36    Titel: (Postverk F.) "Färöer - eine Perle im Nordatlantik" Antworten mit Zitat

Dass die Übersetzung Schrott ist, habe ich damals gleich als die Broschüre herauskam hier im Forum mitgeteilt. Es war wohl ein Fehler, keine Korrekturvorschläge an die färöische Post zu senden, denn inzwischen gibt es die Broschüre in einer nur leicht veränderten Auflage (anderes Titelbild) - aber mit denselben Fehlern in der Übersetzung.
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1571
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hätte man vielleicht freundlicherweise machen können. Aber andererseits, es muss ja auch nicht alles perfekt sein. Ich find's schon gut, dass es überhaupt fast alles an Brochüren auf den Färöer auch auf Deutsch gibt - und meistens ist es wirklich gut übersetzt.
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d.w.



Anmeldedatum: 28.05.2006
Beiträge: 885
Wohnort: Witten an der Ruhr

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Klaus hat Folgendes geschrieben:
Hätte man vielleicht freundlicherweise machen können. Aber andererseits, es muss ja auch nicht alles perfekt sein. Ich find's schon gut, dass es überhaupt fast alles an Brochüren auf den Färöer auch auf Deutsch gibt - und meistens ist es wirklich gut übersetzt.


Nein, hätte man unbedingt machen müssen! Der ganze positive Eindruck von dem Heft wird durch einen solchen deutschen Text wieder versaut.

Dass es auch anders geht, zeigen vorbildlich die jährlichen Gratis-Hefte FÄRÖER + Jahreszahl der Touristeninformation - so auch das neue für 2007. Dort zeichnen M. und U. (Ulf) Timmermann für die deutsche Fassung verantwortlich.

Die Bemerkung, dass "ja auch nicht alles perfekt sein" muss, kommt mir zu sehr einer gewissen färöischen "Laissez faire"-Haltung entgegen.
Diese Einstellung kann man für den privaten Umgang von Menschen miteinander gelten lassen. Dort halte ich sie sogar für notwendig, damit wir uns nicht mit Perfektionismusdrang gegenseitig das Leben zur Qual machen.

Etwas anderes ist es aber, wenn ich mit Publikationen an die Öffentlichkeit gehe. Nichts ärgert mich mehr, als wenn irgendjemand in gedruckten Informationen für Touristen mich in einer total verkorksten Version meiner Muttersprache anspricht. Das mag ja in Wagadugu angehen, aber nicht in Europa!
Wenn man auf dem internationalen Tourismusmarkt mithalten will, dann muss man schon gewisse Standardanforderungen erfüllen.
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1571
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

d.w. hat Folgendes geschrieben:

Wenn man auf dem internationalen Tourismusmarkt mithalten will, dann muss man schon gewisse Standardanforderungen erfüllen.


Da hast du vollkommen Recht. In Europa, sollte man meinen, sind wir zivilisiert genug, um solche "wichtigen" Texte, die an die Öffentlichkeit gehen, einigermaßen vernünftig zu übersetzen.

Aber auf den Färöern ist man halt teilweise noch weit hinter den Standardanforderungen zurück - das betrifft insbesondere auch den Tourismusbereich, wie ich im Sommer gesehen habe.
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Klaus



Anmeldedatum: 17.08.2005
Beiträge: 1571
Wohnort: Bunde (Ostfriesland)

BeitragVerfasst am: 15.11.2006 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Klaus hat Folgendes geschrieben:
d.w. hat Folgendes geschrieben:

Wenn man auf dem internationalen Tourismusmarkt mithalten will, dann muss man schon gewisse Standardanforderungen erfüllen.


Da hast du vollkommen Recht. In Europa, sollte man meinen, sind wir zivilisiert genug, um solche "wichtigen" Texte, die an die Öffentlichkeit gehen, einigermaßen vernünftig zu übersetzen.

Aber auf den Färöern ist man halt teilweise noch weit hinter den Standardanforderungen zurück - das betrifft insbesondere auch den Tourismusbereich, wie ich im Sommer gesehen habe - gerade, wo ich Marketing studiere.

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